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Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier

Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier

Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier

 

Hallo ihr Lieben,
Willkommen zu meinen neuen Blogartikel die Buchvorstellung Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier.

Heute möchte ich euch das Buch Der Mordfall Tutanchamun von den Autoren Bob Brier vorstellen. Der Autor stellt These auf das der Pharao Tutanchamun umgebracht wurde. Der Autor nennt in sein Buch verschiedene Indizien die seiner Meinung nach für einen Mord an den Pharao sprechen.

 

Über den Autoren

Bob Brier, geboren 1944, ist Professor an der Long Island University, New York. Sein Spezialität ist die Paläopathologie, das Studium von Krankheiten in der antiken Welt. Er hat zahlreiche Autopsien an Mumien durchgeführt und die Ergebnisse dieser Arbeit in drei Büchern vorgelegt. Bob Brier, auch als Mr. Mummy bekannt, ist ein weltweit angesehener amerikanischer Ägyptologe, insbesondere auf dem Gebiet der Paläopathologie. Der an der Long Island University C. W. Post Campus tätige Ägyptologe zählt weltweit zu den allerersten Experten für Mumien und Mumifizierung. 

 


Eckdaten über das Buch Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier:

Autor: Bob Brier   //     Titel: Der Mordfall Tutanchamun   //  Genre: Sachbuch  //

                                        Erscheinung: 01.01.2001  //    ISBN-10: 3492234488   //  Alter: ab 16 Jahren

                              Preis: 9,99 Euro  //   Einband: gebunden  //   Seitenzahl:  368 Seiten  //   Verlag: Piper 

 


 

Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier

Klappentext

worum geht es in den Buch Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier

Der Tote war noch keine zwanzig, und doch ist kein Pharao bekannter als Tutanchamun. Warum musste der König so jung sterben? Mord, so lautet die These des renommierten Ägyptologen Bob Brier. Als Indizien nennt er Spuren eines Schlages auf den Hinterkopf, einen Fleck, Gewebeverdichtungen. Als weiteren Beweis wertet er einen flehenden Brief, den die Gattin von Tutanchamun an den Hethiter König schrieb, bevor auch sie verschwand. In seinem ungeheuer spannenden Wissenschaftsthriller entfaltet Brier das Bild einer beispiellosen Intrige, die vor 3300 Jahren zum Staatsstreich führte und zum undenkbaren Verbrechen: der kaltblütigen Ermordung des gottgleichen Pharaos.

 

Leseprobe Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier

Der Leiter der Anatomischen Abteilung an der Universität Liverpool, Dr. R. G. Harrison, wies auf die Röntgenaufnahme eines Kopfes und meinte: Dieser Fleck ist an sich noch nichts Ungewöhnliches. Er könnte aber auch durch einen Bluterguss im Gewebe hervorgerufen worden sein, das hier den Schädel bedeckt. Die Ursache war möglicherweise ein Schlag auf den Hinterkopf, ein Schlag, der durchaus zum Tod geführt haben könnte. Sein Patient, Pharao Tutanchamun, war seit mehr als 3000 Jahren tot.

Dr. Harrison trat in einer Fernsehdokumentation über den jung verstorbenen König auf. Ich war gar nicht besonders an Tutanchamun interessiert. Gut, ich hatte seine kostbaren Grabbeigaben im Ägyptischen Museum in Kairo gesehen und kannte die Geschichte von der Entdeckung seines Grabes. Doch näher hatte ich mich mit ihm nicht beschäftigt. Ich weiß auch überhaupt nicht, warum ich mir den Fernsehbeitrag zu dem schon so oft abgehandelten Thema angeschaut habe.

Gerade wollte ich den Apparat abstelle n, als mir plötzlich klar wurde, dass Dr. Harrison wirklich etwas Neues entdeckt hatte. Auf dem Bildschirm waren Röntgenaufnahmen vom Brustkorb, von den langen Knochen der Beine und der Arme zu sehen. Ich war fasziniert. Die Bilder lieferten neue gerichtsmedizinische Hinweise darauf, dass Tutanchamun möglicherweise ermordet worden war. Eine Idee begann Gestalt anzunehmen, eine Idee, die mich nicht mehr loslassen sollte. Die Mumie Tutanchamuns enthielt ja noch eine ganze Menge Informationen.

Was wäre, wenn ich mich ganz vorurteilsfrei der Sache annähme? Die Mumie ist niemals ernsthaft daraufhin untersucht worden, ob es sich bei ihr vielleicht um ein Mordopfer handeln könnte. War der Pharao nach dem Schlag auf den Hinterkopf sofort tot? Oder ist er erst später an den Folgen gestorben? War er bei seinem Tod kräftig und gesund? Oder war er krank? Woraus hatte seine letzte Mahlzeit bestanden? Wie lange danach war er gestorben? Ich wusste, ich würde wahrscheinlich niemals die Erlaubnis erhalten, die Mumie zu untersuchen – sie ist im Grab des Pharaos im Tal der Könige zur letzten Ruhe gebettet. Die Ägyptische Altertümer Verwaltung würde niemals zulassen, dass sie für eine Autopsie entfernt würde.

Aber es gab ja noch die Röntgenaufnahmen, die Fotografien von den inneren Organen und die medizinischen Untersuchungsberichte von 1925 – eine ganze Menge, dem man nachgehen konnte. Das letzte Wort über den Tod Tutanchamuns schien jedenfalls noch nicht gesprochen. Für Leichen interessiere ich mich aus beruflichen Gründen. Mein Spezialgebiet sind Mumien, und mein besonderes Interesse gilt der Paläopathologie – den Krankheiten der Menschen des Altertums. Welche Leiden haben die alten Ägypter heimgesucht? Konnten sie geheilt werden? Wie sind sie damit fertig geworden?

Die Antworten findet man in den Mumien. Die mit High-Tech-Geräten durchgeführte Autopsie einer altägyptischen Mumie verrät, was dieser Mensch während seiner Erkrankung gegessen hat, und, wenn wir Glück haben, woran er gestorben ist. Wenn ich einer Mumie ins Gesicht sehe, stellt sich darüber hinaus eine Unmittelbarkeit und Intimität ein, die mit Gerätschaften nicht zu erzielen ist: von Angesicht zu Angesicht mit einem Menschen, der vor 3000 Jahren gelebt hat. Ich erinnere mich an die Zusammenarbeit mit Michael Silva, einem Silberschmied in der dritten Generation aus Spanien.

Wir wollten herausbekommen, wie altägyptische Kunsthandwerker ihre Amulette gemacht haben. Michael hatte vor, mit 3000 Jahre alten Gussformen aus Terrakotta den Produktionsprozess zu wiederholen und neue , „alte“ Amulette herzustellen. Eines der alten Formstücke zeigte auf der Rückseite einen Daumenabdruck, den der Kunsthandwerker damals im feuchten Ton hinterlassen hatte. Verständlicherweise war Michael bewegt von diesem Bindeglied zu einem Menschen des Altertums, das er da berührte – eine geisterhafte Spur jenes Menschen, der den Ton vor 3000 Jahren in Händen gehalten hatte.

 

Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier Rezension

Auf dem Cover des Buches befindet sich die Totenmaske des Kindspharaos Tutanchamun. Ich persönlich finde den Pharao sehr spannend. Nicht nur weil er als Kind oder Jugendlicher gestorben ist. Es gibt so viele Theorien über seinen Tod. Mal ist er einen natürlichen Tod gestorben, dann wurde er umgebracht, dann ist er an einer Blutvergiftung gestorben da er einen Umfall hatte. Manche sagen auch aus gesundheitlichen Gründen. Es ist interessant für mich.

Das Buch Der Mordfall Tutanchamun von Bob Brier will laut dem Titel den Tod des jugendlichen Pharao Tut-ench-Amun aus der 18. Dynastie untersuchen. Nach einer informativen Einführung in die Geschichte und der Kultur des alten Ägyptens bemüht sich der Autor darzulegen, Tut-anch-Amun sei von seinem Nachfolger Eje ermordet worden.

Das Eje sein Mörder sein könnte, klingt für mich am Anfang recht einleuchtend, aber hat Eje wirklich ein Grund dafür gehabt? War sein Grund wirklich so stark, das Eje den Pharao umbringt? Oder hat der Pharao andere Feinde gehabt? Während die Einführung in die Geschichte des alten Ägyptens meiner Meinung nach sehr gut gelingt von dem Autor. Die Machtstellung der Pharaonen im Verhältnis zu Priesterschaft und Militär heraus und begründet die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens mit seiner Lage am fruchtbringenden Nil.

Meiner Meinung nach gelingt es dem Autor nicht Eje als Mörder von dem Pharao zu beweisen. Ich kann nicht viel erwarten. Das Rätsel wird sich nie lösen, wie der Pharao gestorben ist. Der Autor hat nur Thesen und diese stützt er nur mit Thesen und nicht mit Fakten oder beweisen. Zumal der Autor die Motive des Nachfolgers und treuen Dieners Echnatons, des Vaters des jugendlichen Pharaos, schuldig bleibt.

Was mich überzeugen konnte an dem Buch, war die leichte Lesbarkeit. Das Buch lässt sich super und flüssig lesen. Die Spannung ist auch vorhanden, mich persönlich konnte das Buch aber nicht wirklich fesseln. Die Einführung in die Geschichte des alten Ägyptens war sehr gut gewesen. Ein gewisses Vorwissen sollte aber vorhanden sein.

 

Fazit 

Das Buch bekommt 3 von 5 Punkte von mir. Ich hätte mir persönlich mehr Informationen gewünscht. Der Autor hat sich nur auf Eje gestürzt und andere vermutliche Täter außer Acht gelassen. Der Autor beschäftigte sich nur in einem kleinen Teil des Buches mit dem plötzlichen Tod des Pharaos. Empfehlen kann ich das Buch nicht. Noch einmal lesen werde ich es nicht mehr.

 


Weitere Meinungen über das Buch:

…. Leider bisher noch keine entdeckt …

Wenn du das Buch bereits gelesen hast oder auch rezensiert hast, dann schreib mir einfach ein Kommentar mit deinem Rezensionslink und ich verlinke dich sehr gerne hier.

 


 

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